Radaji – Tierpatenschaft

Vollblutaraber, geb. 14.6.2001, Hengst

Möchten Sie für Radaji eine Tierpatenschaft eingehen ? Oder Sie möchten eine Tierpatenschaft jemandem schenken ?

Werden Sie Tierpate für mindestens ein Jahr. In Form eines fixen Jahresbeitrags können Sie uns bei seiner Pflege unterstützen. Die Jahresbeiträge decken jeweils einen Teil der aufgewendeten Mittel für die Tierpflege ab. Ich tue mein Bestes um Radaji ein schönes Leben zu bieten, auch wenn er nicht geritten werden kann.

Wir freuen uns, wenn Sie sich zur Übernahme einer Patenschaft entschliessen und danken Ihnen im Namen von Radaji herzlich dafür ! Radaji freut sich natürlich auch über Besuch ! Infos erhalten Sie auf: harmoniecenter@gmail.com

Zwischen Radaji und mir besteht eine tiefe Bindung welche sicherlich auch auf unsere Geschichte zurückzuführen ist.
Radaji kam im 2006 zu uns, er wog nur noch 350 kg, sein Immunsystem war ganz am Boden, er hatte auf der Kruppe Regenbrand. Eine sehr seltene Krankheit bei Pferden. Wir übernahmen Radaji von einem grossen Weidebetrieb wo er laut den Aussagen eine Auseinandersetzung gehabt hatte mit einem andern Hengst. Er war am Vorderfusswurzelgelenk verletzt worden und wurde dann operiert. Was genau passiert war wissen wir leider nicht. Als er bei uns ankam war das verletzte Bein steif und bis oben geschwollen. Er konnte mehr oder weniger nur noch auf drei Beinen gehen. Wir fuhren sofort in die Klinik worauf uns dann angeraten wurde das Pferd wegen aufbauender Arthrose einzuschläfern. Für mich kommt es nie in Frage ein Tier leiden zu lassen, ich entscheide mich immer für das Wohl des Tieres, auch wenn es sehr schmerzt wenn man ein geliebtes Tier gehen lassen muss. Bei Radaji hatte ich das Gefühl das wir dies gemeinsam durchstehen müssen, erklären konnte ich dieses Gefühl nicht. So begannen wir mit Akupunktur, die Ernährung wurde angepasst, das Immunsystem aufgebaut und er wurde auch bewegt und osteopathisch behandelt.
Es war ein langer Weg, heute geht es Radaji gut. Er hat viel Energie und liebt es zu klickern, stolz trägt er dann seine Plüschgurke umher. Zudem wird er im Schritt longiert und mit Bodenarbeit nach TTEAM beschäftigt. Geritten werden kann er wegen seines Gelenkes nicht, aber solange seine Augen so viel Lebensfreude ausstrahlen, und ich hoffe das werden sie noch lange, wird er bei uns bleiben.

1. Foto von links, Radaji bei der Ankunft